Fokus Igor Levit

Igor Levit, Klavier

Samstag 16. Januar 2021
18:00, Mozart Saal
Änderungen vorbehalten
Igor Levit Igor Levit © Robbie Lawrence

Morton Feldman Triadic Memories for piano solo (1981)

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„Ich habe die Freiheit, Stücke zu lernen, die vorher buchstäblich noch nie jemand gehört hat – und ich kann ihnen Gehör verschaffen! Das ist das größte Geschenk für mich, und ich nutze es massiv aus“, so beschreibt Igor Levit die privilegierte Lage, in der er sich sieht. „Die noch nie jemand gehört hat“ trifft es im Falle von Morton Feldmans „Triadic Memories“ nicht ganz, das Werk liegt durchaus in einigen Einspielungen vor. Dennoch zählt der 1981 uraufgeführte abendfüllende Klavierzyklus des amerikanischen Komponisten zu jenen Stücken, die es verdienen, dass man ihnen Gehör verschafft. Die „Triadic Memories“ sind ein Werk der leisen Töne, des reduzierten Einsatzes musikalischer Mittel, und genau daraus entfalten sie ihre ganz eigene Sogwirkung. „Für mich ist Klang das Wichtigste“, sagte Feldman im Kontext des Werkes. „Ich empfinde, dass ich ihm untergeordnet bin. Ich spüre, dass ich meinen Klängen zuhöre und tue, was sie mir sagen; nicht aber, was ich ihnen zu sagen hätte. Denn diesen Klängen verdanke ich mein Leben, sie schenkten mir das Dasein.“