Mitten am Rand

Hörraum J. S. Bach

Samstag 26. März 2022
15:00, Albert Mangelsdorff Foyer
Johann Sebastian Bach, Gemälde von Elias Gottlob Haußmann Johann Sebastian Bach, Gemälde von Elias Gottlob Haußmann © AKG Images

Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt Eva Maria Pollerus Konzeption, Einstudierung und Cembalo

Johann Sebastian Bach Die Kunst der Fuge BWV 1080

Zu gleich zwei Klangerfahrungen, die ganz wörtlich die Ränder miteinbeziehen, lädt das Mitten-am-Rand-Festival am Nachmittag ein. In beiden Konzerten geht es um kammermusikalische Meisterwerke, oft gehört und vermeintlich vertraut, die diesmal im Zentrum und zugleich am Rand stehen und dadurch neu erfahrbar werden. Denn für die Aufführung von Johann Sebastian Bachs komplexer „Kunst der Fuge“ steht das Cembalo inmitten der Hörerschaft, während das übrige Ensemble sich an den Wänden des Auditoriums verteilt. Das polyphone Stimmgeflecht wird freigelegt, sortiert sich förmlich – und das Publikum wird geradezu von Musik umschlossen.
Und auch im Konzert mit dem Malion Quartett spielen der Raum und seine Begrenzungen in die Hörerfahrung mit hinein. Zunächst interpretiert das Streichquartett Beethovens Große Fuge mitten im Saal, an allen Seiten vom Publikum umgeben. Dann aber folgt eine zweite Sicht auf das Werk, für die die Musiker*innen in den vier Ecken des Raumes Platz nehmen und den musikalischen Diskurs über Bande spielen.

Danach
17:00 - 17:30 Albert Mangelsdorff Foyer
Hörraum Beethoven
Malion Quartett

Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation