Mitten am Rand 2023/24

© Norbert Miguletz, Wonge Bergmann

Perspektivwechsel

Ein Augenmerk auf Kulturen richten, die mitten in unsere Gesellschaft gehören und doch zu wenig wahrgenommen werden, das ist die Absicht, die sich mit dem Festivalformat „Mitten am Rand“ verbindet. Die kommende Ausgabe des Festivals blendet ins Frankfurt zur Zeit des Nationalsozialismus und spannt zugleich eine Bezugsachse zwischen dem Jüdischen Museum und der Alten Oper – dem einstigen Frankfurter Opernhaus. Erinnert wird dabei unter anderem an das Schicksal der Sängerin Magda Spiegel, die mitten in Frankfurt ihre größten Erfolge feierte, bevor sie verfolgt und ermordet wurde, weil sie Jüdin war.

Ein gemeinsames Projekt der Alten Oper Frankfurt, der Frankfurter Museums-Gesellschaft, der Oper Frankfurt und des Jüdischen Museums Frankfurt