Rudolf Buchbinder, Klavier

Verbeugung vor Beethoven

Montag 22. November 2021
20:00, Großer Saal
Rudolf Buchbinder Rudolf Buchbinder © Marco Borggreve

Rudolf Buchbinder Klavier

Ludwig van Beethoven 33 Veränderungen über einen Walzer für Klavier op. 120 "Diabelli-Variationen"

sowie weitere neu komponierte "Diabelli-Variationen" von Lera Auerbach, Brett Dean, Toshio Hosokawa u. a.

Vor 60 Jahren, sagt Rudolf Buchbinder, als ihm sein Lehrer eine Ausgabe von Beethovens „Diabelli-Variationen“ geschenkt habe, sei er eine Verbindung fürs Leben eingegangen: „Kein Komponist begleitet mich so intensive wie Ludwig van Beethoven, und keines seiner Werke ist mir so sehr zum Lebens-Leitmotiv geworden wie seine Diabelli-Variationen.“ Kaum ein Werk hat Buchbinder so oft aufgeführt wie dieses – bis zum Beethoven-Jahr 2020 war es genau 99 Mal. Ein Anlass für Buchbinder, davon nicht nur seine dritte Einspielung vorzulegen, sondern ein besonderes Projekt zu initiieren: Beethoven bettet er darin ein in weitere „Diabelli-Variationen“ von dessen Zeitgenossen – von Hummel und Czerny bis hin zum 11-jährigen Liszt und Mozarts Sohn Franz Xaver. Aber auch Komponisten der eigenen Gegenwart hat Buchbinder zu Beiträgen inspiriert. So fügen sich elf weitere Variationen etwa von Lera Auerbach, Brett Dean, Max Richter und Toshio Hosokawa in Beethovens Meisterwerk und Buchbinders „Lebens-Leitmotiv“.

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