Antje Weithass, Violine
Mahan Esfahani, Cembalo

online ab € 29,-
Freitag 30. April 2021
20:00, Mozart Saal
Antje Weithaas Antje Weithaas © Marco Borggreve

Antje Weithaas ViolineMahan Esfahani Cembalo

Johann Sebastian Bach Sonate e-Moll für Violine und Basso continuo BWV 1023
Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates Cembalo BWV 1016
Sonate Nr. 5 f-Moll für Violine und obligates Cembalo BWV 1018
Carl Philipp Emanuel Bach Sonate in h-Moll H512 Wq76Darius Milhaud Sonate für Violine und Cembalo op. 257 (1945)Walter Piston Sonatine für Violine und Cembalo (1946)

Konzerteinführung
um 19.15 Uhr mit Christian Kabitz im Mozart Saal

Was der Vater, „die alte Perücke“, komponiert hatte, galt den Söhnen als verstaubt und nicht mehr zeitgemäß. Ausnahmen bestätigen die Regel: der Bachsohn Carl Philipp Emanuel zählt ausgerechnet die Sonaten für Violine und obligates Cembalo zu den „besten Arbeiten des seeligen Vaters“. 1774 schreibt er an Johann Nikolaus Forkel: „Die Stücke „(...) klingen noch jetzt sehr gut, u. machen mir viel Vergnügen, ohngeacht sie über 50 Jahre alt sind. Es sind einige Adagii darin, die man heut zu Tage nicht sangbarer setzen kann.“
Sangbar wird das Zusammenspiel von Antja Weithaas mit dem iranischen Cembalisten Mahan Esfahani sein, denn diese Sonaten sind echte Trios – die Violine und die rechte Hand des Cembalisten konzertieren miteinander über dem Basso continuo der linken Hand. Da braucht es einen wahren Künstler wie Esfahani an den Tasten, der hier Balance und Virtuosität zu vereinen weiß. Und eine Geigerin, die sich als Teamspielerin versteht – kein Problem für Antje Weithaas, die bei der Camerata Bern fast zehn Jahre lang für das musikalische Profil verantwortlich war. Ob als Konzertmeisterin oder als Duo-Partnerin – mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität wird jedes Konzert zum Ereignis.