Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Aus Böhmen und Bayern

online ab € 24,-
Montag 14. Juni 2021
20:00, Großer Saal
Alena Baeva Alena Baeva © Vladimir Shirokov

Frankfurter Opern- und Museumsorchester Dennis Russell Davies LeitungAlena Baeva Violine

Viktor Ullmann "Slawische Rhapsodie" für Saxophon und Orchester op. 23Richard Strauss Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 8Antonin Dvořák Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

Der Einzelkartenverkauf wird in Kürze freigegeben. Bereits erworbene Karten werden vom Veranstalter durch neue ersetzt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Veranstalter des Konzerts, die Frankfurter Museums-Gesellschaft e. V..


Konzerteinführung „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer um 19.00 Uhr im Großen Saal

Ein Violinkonzert von Richard Strauss? Selten gespielt, wenig bekannt – ob nur Talentprobe eines Münchner Gymnasiasten oder kompositorisches Freischwimmen für die folgenden großen Sinfonischen Dichtungen: Es lohnt in jedem Falle, das Stück sowie die in Moskau, Frankreich und der Schweiz ausgebildete Solistin zu hören. Ebenso wie die Slawische Rhapsodie von Viktor Ullmann. Der Komponist, Musiklehrer und Journalist wurde 1944, nur wenige Jahre nach der Komposition, im KZ ums Leben gebracht. Unbeschwerte Folklore prägt dieses Werk ebenso wie der originelle Einsatz des Saxophons, eines Instruments, das in der klassischen Musik nie einen richtigen Platz gefunden hat. Der Durchbruch als Sinfoniker gelang Ullmanns Landsmann Antonín Dvorák im Jahre 1880 mit seinem op. 60, das er als „Sinfonie Nr. 1“ veröffentlichte (nach heutiger Zählung ist es seine 6. Sinfonie). „Zu der reizenden Frische und Natürlichkeit seiner früheren Werke gesellt sich nunmehr auch eine erfreuliche Beherrschung der Form“, lobte der allmächtige Kritiker Eduard Hanslick – der die Musik des jungen Richard Strauss freilich nicht mochte. Auch Kritiker können irren!