Das Konzert in der Forschung 2016/17

Eine Gesprächsreihe in der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Musik ist ein fundamentales Bedürfnis des Menschen. Im Konzert kann er sie am intensivsten erfahren. Welche Vorgänge laufen dabei beim Hörer ab? Dieser und anderen Fragen geht das 2013 neu gegründete und dank einer großzügigen Investition des Landes Hessen in Frankfurt angesiedelte Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik nach. Mit Methoden der Psychologie, der Hirnforschung und der Soziologie, aber auch im Wissen um philosophische, historische, theoretische und kulturvergleichende Ansätze wird erforscht, was Menschen bei der Auseinandersetzung mit einem ästhetischen Objekt erleben, wie sie zu ihren Urteilen gelangen oder wie sich ein Geschmack entwickelt. Das Institut sucht diese Fragen vor allem im Hinblick auf Literatur und Sprache einerseits, auf Musik andererseits zu beantworten. Die Alte Oper Frankfurt setzt in der Spielzeit 2016/17 ihre Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik fort und gibt dem Diskurs über Musik und ihre Wirkung erneut ein Forum. An vier Abenden stellen Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann, Direktorin der Musik-Abteilung am MPI für empirische Ästhetik, und ihre Kolleginnen und Kollegen in Verbindung mit dem Konzertprogramm der Alten Oper aktuelle Forschungsergebnisse vor.