Dorothee Mields
Stefan Temmingh

Vater, Sohn und Patenonkel – Musik einer Familie

online ab € 27,60
Sonntag 30. Oktober 2022
20:00, Mozart Saal
Dorothee Mields und Stefan Temmingh Dorothee Mields und Stefan Temmingh © Harald Hoffmann

Dorothee Mields SopranStefan Temmingh BlockflöteWiebke Weidanz CembaloDaniel Rosin Barockcello

Johann Sebastian Bach/Antonio Vivaldi Concerto d-Moll BWV 593 / RV 522Georg Philipp Telemann Kantate "Locke nur, Erde, mit schmeichelndem Reize" TWV 1:1069Johann Sebastian Bach Sonate E-Dur BWV 1034Georg Philipp Telemann Kantate "Du bist verflucht" TWV 1:385Johann Sebastian Bach Prélude aus der Cellosuite BWV 1008
"Meine Seele sei vergnügt" aus der Kantate "Ich bin in mir vergnügt" BWV 204
Carl Philipp Emanuel Bach Poco adagio aus der Sonate a-Moll Wq 132Georg Philipp Telemann Sonatina a-Moll
Kantate "In gering und rauhen Schalen" TWV 1:941

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz

Hausmusik. Welch wunderbares Wort, bei dem uns heile Familie und zwangloses Musizieren in den Sinn kommt und das wir wieder finden beim MuseumsSalon und den Wohnzimmerkonzerten all überall. Vielleicht gab es das auch bei den Bachs nach dem Abendbrot: Vater am Cembalo, Mutter am Sopran und die Kinderschar an diversen Instrumenten? Der Geist dieser Idee weht jedenfalls durch das Programm, das sich der bekannte, aus Südafrika stammende Blockflötist Stefan Temmingh und die gefeierte, arrivierte Alte Musik Spezialistin Dorothee Mields ausgedacht haben. Es gibt Hausmusik, genauer gesagt Kammermusik von Bach Vater und Sohn, dazu Kostproben aus dem gewaltigen Vokalschaffen Telemanns und eine ausdrückliche Hommage an die Blockflöte, für die Bach zunehmend seltener etwas einfiel, die aber bei Telemann stetig hoch im Kurs stand. Für den Bach-Freund, der schon alles kennt, ist eine Erstbegegnung mit der Kantate 204 lohnend, sicher eines der seltenst aufgeführten Werke Bachs. Die Sopranistin versichert uns sinngemäß, dass Urlaube in fernen Landen gefährlich sind und nur der Eitelkeit dienen – zuhause ist man ungleich glücklicher. Immer wieder wundert man sich, wie aktuell die Texte in Bachs Kantaten sind ...