1822-Neujahrskonzert

Besetzungs- und Programmänderung

Sonntag 10. Januar 2021
15:00, Großer Saal
aktualisiert
Simone Rubino Simone Rubino © Marco Borggreve

Junge Deutsche Philharmonie Anu Tali Leitung (anstelle von Alondra de la Parra)Simone Rubino Schlagzeug

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu "Cosi van tutte"Igor Strawinsky Pulcinella SuiteJoseph Haydn Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob I:83 "Die Henne"Avner Dorman Eternal Rhythm

Mehr als 20 ununterbrochene Jahre währt bereits die Tradition der Jungen Deutschen Philharmonie, das neue Jahr in der Alten Oper Frankfurt mit einem Konzert zu eröffnen – wobei der in Frankfurt beheimatete Klangkörper von seinem Grundverständnis eher nach vorne als zurückblickt. Schließlich vereint das „Zukunftsorchester“ wie es sich selbst nennt, herausragende junge Musiker*innen, die an der entscheidenden Schwelle zwischen Studium und vor professioneller Laufbahn stehen.

Damit im Jahr 2021 der Brauch fortgesetzt werden kann, hat die Junge Deutsche Philharmonie ihr eigentlich bereits vor Langem festgelegtes Programm für das 1822-Neujahrskonzert angepasst und eine neue Werkauswahl getroffen. Mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“-Ouvertüre und einer der Pariser Sinfonien Joseph Haydns legt das Orchester diesmal einen Schwerpunkt auf Musik des 18. Jahrhunderts. Seine Sinfonie Nr. 83 „La Poule“ komponierte Haydn 1785 im Auftrag der Pariser Reihe „Le Concert de la Loge Olympique“ – ein spritziges, kontrastreiches Werk, in dem immer wieder Haydns Sinn für Humor durchblitzt. Auf dem Programm stehen des Weiteren Igor Strawinskys Pulcinella-Suite sowie das Schlagzeugkonzert „Eternal Rhythm“, das der israelische Komponist Avner Dorman für den Perkussionisten Simone Rubino schrieb – der auch im Konzert den Solopart übernimmt. Die Leitung übernimmt die estnische Dirigentin Anu Tali, sie ersetzt die ursprünglich für das Konzert engagierte Alondra de la Parra.


Mit freundlicher Unterstützung der Frankfurter Sparkasse