Mein Lieblingsstück

Laura Karasek und Thomas Regehly stellen ihre Lieblingsstücke vor

Samstag 18. Mai 2019
11:00, Mozart Saal
Laura Karasek Laura Karasek © Gaby Gerster

Im „Lieblingsstück“ ist diesmal eine junge Frau zu Gast, die lange als Rechtsanwältin für die Kanzlei Clifford Chance gearbeitet hat. Nachdem sie mit ihrem ersten Roman „Verspielte Jahre“ 2012 einen Bestseller landete, schreibt Laura Karasek, inzwischen auch Mutter von Zwillingen, Kolumnen für Stern-Online. Die Tochter von Hellmuth Karasek und Armgard Seegers versprüht ihr Talent auch gern in Talkshows, wie bei Markus Lanz, dem Kölner Treff oder dem ZDF Fernsehgarten. Gerade hat sie ein neues Buch veröffentlicht.
Da sie als Kind immer mit ihrem Vater in die Oper gegangen ist, weil ihre Mutter dazu keine Lust hatte, ist Karasek dadurch geprägt und hat sich Arien aus "Rinaldo" von Georg Friedrich Händel gewünscht.

Der zweite Gast ist der Philosoph und Archivar der Schopenhauer-Gesellschaft Dr. Thomas Regehly. In Tübingen studierte er u.a. Philosophie bei dem Gadamer-Schüler Walter Schulz und belegte zusätzlich den Staatsexamensstudiengang in Soziologie. Anschließend setzte er seine philosophischen Studien in Frankfurt bei Alfred Schmidt fort, ergänzt durch ein Studium der objektiven Hermeneutik bei Ulrich Oevermann und der Germanistik bei Norbert Altenhofer. Er promovierte 1991 mit einer systematischen Arbeit über „Hermeneutik“. Für das Philosophische Kolloquium, als Vorstandsmitglied der Schopenhauer-Gesellschaft und als Präsident der Internationalen Jacob-Böhme-Gesellschaft in Görlitz organisiert er Vorträge, Tagungen, Ausstellungen und Konzerte. Sein Wunsch hätte auch Arthur Schopenhauer gefallen: der erste Satz aus Beethovens „Pastorale“ in einer Fassung für Querflöte und Klavier aus Schopenhauers Zeit. Schopenhauer schätzte Beethoven sehr und liebte es, auf seiner Querflöte Auszüge aus dessen Partituren zu spielen!