Musikfest
Nachmittag eines Fauns

Abschlusskonzert: Les Siècles

Samstag 08. Oktober 2016
19:00, Großer Saal
François-Xavier Roth, Leitung François-Xavier Roth, Leitung (c) Marco Borggreve

Les Siècles François-Xavier Roth LeitungAly Keïta Balafon

Claude Debussy Prélude à l’après-midi d’un fauneGiacinto Scelsi AnahitClaude Debussy JeuxPaul Dukas La plainte, au loin, du faune (Bearbeitung für Orchester von Yves Chauris)Claude Debussy Orchestersuite Nr. 1Maurice Ravel „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 2Claude Debussy Syrinx für Flöte solo

18:00 Großer Saal
Künstlergespräch mit François-Xavier Roth
Moderation: Jens Schubbe

Im Anschluss
ca. 21:20 Großer Saal
Nach(t)konzert
Sung-Jae Kim Klavier
Gamelan Taman Indah (Einstudierung: Martin Ehrhardt)
Ensemble Widosari
Elsje Plantema Gesamtleitung
Debussy, "Pagodes" aus "Estampes" für Klavier solo
Traditionelle javanische Gamelanmusik
Eintritt frei, Dauer: ca. 40 Min.

Resümee eines ganzen Festivals: Im Abschlusskonzert des Musikfests dreht sich noch einmal alles um Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“. Denn das auf Originalinstrumenten der jeweiligen Zeit spielende französische Orchester Les Siècles – dem Publikum von seinen vergangenen Auftritten in der Alten Oper bestens in Erinnerung – stellt den „Nachmittag eines Fauns“ in den Kontext weiterer Werke, die um die Jahrhundertwende in Frankreich komponiert wurden. Auf dem Programm stehen dabei unter anderem die lange verschollene und erst 2012 von „Les Siècles“ wiederentdeckte Orchestersuite Nr. 1 von Debussy, das Prélude zur Ballettmusik zu „Daphnis und Chloé“ (zeitgleich entstanden mit Vaslav Nijinskys Ballettfassung des „Prélude à l’après-midi d’un faune“) und – natürlich! – der „Nachmittag eines Fauns“ selbst. Mit Debussys „Syrinx“ schließt sich der Kreis: Denn der Flöte, die knapp zwei Wochen zuvor den Hörer mitten in die Klangwelten des „Fauns“ hineinführte, gebühren auch die letzten Töne des Konzerts.

Ein letztes Mal werden an diesem Abend wieder Brücken zu anderen Musikkulturen geschlagen – ganz im Sinne Debussys, der sich von außereuropäischen Klangwelten inspirieren ließ. So wird der Abend eröffnet durch Musik für Balafon von der Elfenbeinküste und beschlossen durch ein Nach(t)konzert, das traditionelle javanische Gamelanmusik vorstellt.

Mit freundlicher Unterstützung
der
Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt

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