Weltmusik im Mozart Saal

Musikreise zum Hindukusch

Samstag 10. September 2016
20:00, Mozart Saal
Khial Mohammad Saqi Zada Khial Mohammad Saqi Zada (c) Guido Werner

Ensemble Safar Khial Mohammad Saqi Zada RubabMahammad Murad Sarkosh GhichakMeyazada Feraydoon TablaAbdul Latif Sharifi Dhol, TulaMohammad Rassel Aziz TanburKudsi Erguner NeyChristian Kögel Gitarre, DobroOliver Potratz Kontrabass

Im Anschluss
gegen 21:30 im Mozart Saal

Gespräch mit den Künstlern des Abends
Khial Mohammad Saqi Zada (Rubab/Ensemble Safar)
Oliver Potratz (Kontrabass/Ensemble Safar)
Kudsi Erguner (Ney/Ensemble Safar)
Dr. Ahmad Sarmast (Leiter des ANIM – Afghanistan National Institute of Music)
Moderation: Birgit Ellinghaus
Eintritt frei, Dauer ca. 30 Min.

Afghanistan war lange für seine kulturelle Vielfalt bekannt und berühmt für seine Musik, eine Mischung aus persischen Melodien, arabischen Tonleitern, indischen Stilistiken und lokalen Musiktraditionen der verschiedenen Volksgruppen. Diese Musiken waren während des Taliban- Regimes verboten. Und obwohl immer noch kein Frieden am Hindukusch herrscht, die Lebenssituation weiterhin viele Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat zwingt, gibt es auch Hoffnungsschimmer am Hindukusch: In Kabul kann man wieder Musik lernen, etwa am Afghanistan National Institute For Music (ANIM). Dort wurden mit internationaler Unterstützung und staatlicher Förderung die wenigen noch im Lande lebenden alten Meister versammelt. Auch kehrten einige Meistermusiker wieder aus dem Ausland zurück, um junge Schüler in afghanischer Musik zu unterrichten. Mit deutscher Unterstützung entstand so das Ensemble Safar, das aus afghanischen Meistern des ANIM, ihren Schüler/-innen, dem türkischen Sufimusik-Meister Kudsi Erguner und deutschen Jazzmusikern besteht. Safar präsentiert an diesem Abend traditionelle Musik Afghanistans und neue gemeinsame Stücke. Die Alte Oper Frankfurt eröffnet mit diesem Konzert eine neue Reihe mit Weltmusik: Viermal in dieser Spielzeit richtet sich das Augenmerk auf Länder mit einer reichen Musikkultur.

Ermöglicht durch den
Kulturfonds Frankfurt RheinMain
im Rahmen des Schwerpunktthemas Transit