Fokus Sport

Ensemble Modern

Donnerstag 10. März 2016
20:00, Mozart Saal
Ensemble Modern Ensemble Modern (c) Katrin Schilling

Ensemble Modern Sian Edwards LeitungMichael M. Kasper Violoncello

Paul Hindemith Kammermusik Nr. 1 op. 24/1Nicolaus A. Huber Mit etwas ExtremismusRobin Hoffmann Schleifers Methoden - für Violoncello soloVito Žuraj Top Spin
(für Schlagzeug-Trio)
Conlon Nancarrow Study No. 12, Spanish - Kammermusik-Transkription von Yvar Mikhashoff unter Mitarbeit von Charles Schwobel (1950/1987)

sowie Werke von Nancarrow und anderen

19:00 Mozart Saal
Konzerteinführung

Im Anschluss gegen 22:00 im Mozart Saal
Nach(t)konzert
Schnebel, Poem für einen Springer - aus: Zeichen-Sprache, Musik für Gesten und Stimme für Nicolaus A. Huber zum 50. Geburtstag (1988-89)
Johannes Schwarz, Springer (Mitglied des Ensemble Modern)
Eintritt frei, Dauer ca. 5 Min.

Schnell, langsam, Verzögerung, Beschleunigung, Stopp, Volley und Return – Tennis oder Fußball? Nein, das Spiel heißt selbstverständlich Musik. Aber dass es dabei weit körperlicher zugeht, als allgemein behauptet und zugestanden, wird deutlich hör-, sicht- und spürbar, wenn das Ensemble Modern zum Match herausfordert. Der Fokus „Sport“, der nach Analogien zwischen der sportlichen und der musikalischen Betätigung sucht, geht an seinem ersten Abend den physischen Voraussetzungen und Gemeinsamkeiten auf den Grund. Robin Hoffmann etwa nennt sein Werk „Schleifers Methoden“ und ist überzeugt, dass die vom Musiker hervorgebrachten Klänge immer auf die rein körperliche Arbeit am Instrument verweisen müssen. Sein ehemaliger Lehrer Nikolaus A. Huber fasst in einer „Muskel-Coda“ seiner Komposition „Mit etwas Extremismus“ die Ekstase von körperlicher Anstrengung während des Musizierens in Töne. Und Vito Žuraj hat eine ganze Werkreihe seiner großen Leidenschaft, dem Tennis, gewidmet. Ein kunstvolles Spiel oder ein sportlicher Kunstakt? Jeder mag das selbst entscheiden!

Veranstaltungsende 21.35 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung durch die
Deutsche Bank Stiftung

Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des Schwerpunktthemas "Transit"