Wichtige Informationen
Lukas Sternath musste sein Solo-Rezital leider krankheitsbedingt absagen. Wir sind dem Pianisten Paul Lewis sehr dankbar dafür, dass er kurzfristig den Abend übernimmt, und freuen uns, dem Publikum somit einen hochkarätigen Ersatz bieten zu können. An die Besetzungsänderung knüpft sich auch eine Programmänderung: Paul Lewis spielt Werke von Mozart, Chopin und Schubert.
(30.10.2026)
Besetzung
Programm
Nocturnes op. 32
Mit Paul Lewis konnte die Alte Oper kurzfristig einen namhaften Einspringer gewinnen, der dabei zugleich in einer besonderen Verbindung zu Lukas Sternath steht: Als Lehrer und Mentor von Lukas Sternath prägte Paul Lewis Sternaths künstlerische Entwicklung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in den vergangenen Jahren maßgeblich mit.
Auch Paul Lewis verdankt einem großen Pianisten wichtige Weichenstellungen seiner Laufbahn: Mehr als 30 Jahre ist es her, dass der Brite einen Meisterkurs bei Alfred Brendel absolvierte. „Let’s keep in touch“ – mit diesen Worten verabschiedete Brendel damals den jungen Pianisten. Für Lewis war es ein Ritterschlag: Brendel, bekannt dafür, nur wenige Schüler anzunehmen, erkannte Lewis’ besonderes Talent und unterrichtete ihn fortan regelmäßig. Im angelsächsischen Raum gilt Lewis längst als einer der prägendsten Pianisten unserer Zeit, aber auch in der internationalen Musikwelt wird er gefeiert, vor allem mit Werken von Beethoven und Schubert hat er sich einen Namen gemacht. Schubert ist auch einer der Komponisten, die auf dem Programm stehen, wenn Paul Lewis in die Alte Oper kommt. Für sein spätes Debüt in der Alten Oper hat er die intimen, konzentrierten drei Klavierstücke D 946 ausgewählt, die bestens bei ihm aufgehoben sind: Mit seinem warmen, weichen Anschlag und seiner unaufgeregten Eleganz trifft Lewis genau den Ton dieser späten Schubert-Werke – belegt hat er dieses feine Gespür unter anderem vor drei Jahren auf seiner hochgelobten Einspielung der großen Schubert-Klavierwerke auf 6 CDs.


