
Besetzung
Programm
Fantasiebilder op. 26
Seong-Jin Cho ist der Pianist der Stunde. Der junge Koreaner genießt in seiner Heimat Pop-Status. Doch auch hierzulande ist diese pianistische Ausnahmeerscheinung in aller Munde. Auch in Frankfurt hat er eine große Fangemeinde. Aber was macht ihn und sein Spiel aus? Er sei der „Poet am Klavier“, so beschreibt es Sir Simon Rattle und trifft es damit sehr gut. Cho, der 2015 als erster Koreaner den berühmten Chopin-Wettbewerb gewann, ist zwar ein Virtuose, aber einer, der dabei ganz entspannt wirkt, ja der eine besondere sinnliche Note im Tastenrausch setzen kann. Diese Klangsensibilität hat sich der Wahlberliner hart und gezielt erarbeitet, wie generell seinen Erfolg: „Hier eine Karriere aufzubauen, wenn du aus Korea kommst, ist gar nicht so leicht. Die Konkurrenz ist wahnsinnig stark. Und dann kommt Klassik ja auch noch von hier. Da musst du schon sehr besonders sein.“



