Besetzung
Programm
Begleitprogramm
Konzerteinführung
Schönheit, die an das Unwirkliche grenzt: Das verbindet die Sommernachtstraum-Musik und die Brahms-Gesänge mit dem Cellokonzert von Unsuk Chin. Das helle Mendelssohn-Leuchten, das keine Bodenhaftung zu kennen scheint, wird hier gespiegelt in den Sphärenklängen der Komponistin aus Korea. Wenn Musiker in ihrer Komfortzone blieben, würde sie das klangliche Resultat nicht berühren, sagt Unsuk Chin. Darum treibe sie ihre Interpreten immer ans Limit durch das, was sie für sie schreibe. So finden sich auch in diesem hoch sensitiven Werk nicht nur die in spieltechnische Extremregionen geführte Cellistin Alisa Weilerstein, sondern ebenso die Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters in einem ganz eigenen, fordernden Klanguniversum wieder – was dann Ausführende wie Zuhörende hervorragend präpariert für „Ein Sommernachtstraum“, die Schauspielmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy. Denn hier wird eine literarische Zauberwelt in Töne gefasst in einer schwerelosen Delikatesse, wie es nie zuvor und danach einem Komponisten gelungen ist. (hr-Sinfonieorchester)
