Fr 23 Jan
Fr 23 Jan
Fr 23 Jan 2026 20:00 Großer Saal

hr-Sinfonieorchester

Schubert C-Dur-Sinfonie
Kent Nagano
Kent Nagano © Sergio Veranes Studio

Besetzung

hr-Sinfonieorchester
Kent Nagano
Leitung
Jan Vogler
Violoncello

Programm

Henri Dutilleux
Tout un monde lointain
Franz Schubert
Große Sinfonie C-Dur D 944

Begleitprogramm

19:00, Großer Saal

Konzerteinführung

Seine letzte, große Sinfonie in C-Dur „hat unter uns gewirkt, wie nach den Beethoven'schen keine noch“, schrieb einst Schumann, der Schuberts sinfonisches Vermächtnis so sehr verehrte. Mit Kent Nagano trifft sie hier auf einen Dirigenten, der wie kaum ein anderer die Ohren neu öffnen kann für dieses solitäre Meisterwerk. Kent Nagano rückt aber immer auch Zeitgenössisches in die erste Reihe. Ganz besonders am Herzen liegt ihm dabei die Musik des 2013 mit 97 Jahren verstorbenen Henri Dutilleux: Er galt als der letzte französischen Klassiker der Moderne und als ein Komponist, der das Lyrische schätzt, die Poesie, die irisierende Klangfarbe. Und, was für das Cellokonzert „Tout un monde lointain …“ in besonderem Maße zutrifft: die Virtuosität – das Violoncello unter den Händen von Jan Vogler muss hier nachgerade Akrobatisches leisten. Dabei verlor Dutilleux nie den Kontakt zu seinen Zuhörern. Er, der als der Erbe speziell Maurice Ravels gelten darf sagte einmal, es gäbe für jeden jungen Komponisten „den Moment, in dem er sozusagen seinen Vater töten muss. Mag sein, dass ich das nicht gründlich genug getan habe. Aber vielleicht liegt es gerade daran, dass meine Musik für das Publikum zugänglicher ist. Wobei es mir nie darum ging, verständlich zu sein. Ich suche einfach meine absolute Wahrheit.“ (hr-Sinfonieorchester)

Veranstalter
hr-Sinfonieorchester
Diese Veranstaltung ist im Angebot: Klassik Plus