
Besetzung
Programm
Tod und Verklärung op. 24
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
„Bei Strauss weiß ich, was ich bekomme: Eleganz und ein unverwechselbares deutsches Brio, schnell, grazil, virtuos“ – das sagt ein Dirigent, der bei der Musik von Richard Strauss zu Hause ist wie kein zweiter. Christian Thielemann bringt mit seiner Staatskapelle Berlin ein reines Strauss-Programm nach Frankfurt, drei Werke, für die gleichermaßen gilt, was Thielemann an diesem Komponisten so schätzt: „Alles Schöne ist bei ihm subversiv, alles Subversive schön.“ Für den Maestro mit der so enormen Fähigkeit zur Klang- und Farbgestaltung ist Strauss einfach „bis heute ein Zeitgenosse. Ein Musiker, der uns lehrt, hinter die Kulissen zu blicken, zwischen den Zeilen zu lesen und zu hören – und der uns eine Menge zu sagen hat, gerade weil er so von dieser Welt ist.“
Ein besonderes Gespür für das subversiv Schöne und schön Subversive in der Musik von Richard Strauss hat auch Camilla Nylund. Sie glänzte in den vergangenen Jahren unter anderem in der Berliner Staatsoper unter den Linden als Feldmarschallin im „Rosenkavalier“ und als Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten“ und in Wien in „Arabella“ in der Titelrolle – unter der Leitung von Christian Thielemann. „Strauss war ein unglaublicher Musikdramatiker“, sagt die finnische Sopranistin, „und seine Sopran-Partien sind eine Wohltat für die Stimme, sie liegen einfach sehr gut in der Kehle. Außerdem ist es absolut faszinierend, wie er die Stimme zusammen mit der Sprache anlegt.“