Fr 27 März
Fr 27 März
Fr 27 März 2026 20:00 Großer Saal

J. S. BACH, H-MOLL-MESSE

Porträt von Hans-Christoph Rademann
Hans-Christoph Rademann © Martin Förster

Besetzung

Gaechinger Cantorey
Hans-Christoph Rademann
Leitung
Miriam Feuersinger
Sopran
Magdalene Harer
Sopran
Marie Henriette Reinhold
Alt
Patrick Grahl
Tenor
Felix Schwandtke
Bass

Programm

Johann Sebastian Bach
Messe h-Moll BWV 232
ca. 2 Stunden 20 Minuten inkl. Pause

Begleitprogramm

19:15, Albert Mangelsdorff Foyer

Exklusive Konzerteinführung durch Christian Kabitz ausschließlich für Mitglieder und Abonnent*innen der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnent*innen der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper

Das Werk ist ein Rätsel, bis heute. Warum schreibt Bach, der Protestant, gegen Ende seines Lebens diese groß dimensionierte katholische Missa und legt damit eine Art kompositorisches Vermächtnis vor? Hans-Christoph Rademann, Leiter der Gaechinger Cantorey, befasst sich seit langem intensiv mit diesem Gipfelwerk der Vokalkunst, mit der Frage nach dem Kompositionsanlass, aber auch mit seinen Brüchen, die aus der enormen stilistischen Bandbreite resultieren. „Umso verblüffender, geradezu unbegreiflich, dass es ein großes Ganzes ergibt“, wundert sich der Dirigent und Bachexperte angesichts der heterogenen Einzelteile des Werks. Für den Leiter des Stuttgarter Originalklangensembles steckt in dieser Verbindung gegensätzlicher Elemente eine starke Symbolkraft: „Es ist ein weltumspannendes Opus, und insbesondere der Schluss mit der Friedensbitte ist brandaktuell. Das brauchen wir auch in der heutigen Zeit.“

Diese Veranstaltung ist im Angebot: Abo Bachreihe, Wahlabonnement