Besetzung
Programm
Begleitprogramm
Konzerteinführung
Beethoven-Nachklang mit Kirill Gerstein
Pro Spielzeit eine Brahms-Sinfonie, das hatte sich Chefdirigent Alain Altinoglu vorgenommen. Beendet wird der Zyklus nun mit der Sinfonie Nr. 1, die gerne auch als „Beethovens 10.“ bezeichnet wird – wie passend, im Beethoven-Kontext dieses Programms, in dem auch György Kurtág gestenreich auf Beethoven verweist.
„Was mir bei Brahms wichtig erscheint, ist diese innere Energie, die in den langsamen Sätzen mitunter zurückhaltend, ja fast schüchtern wirkt – aber von extremer struktureller Intensität ist“, so Alain Altinoglu. „Nichts ist rein dekorativ: Jedes Motiv, jeder Übergang hat Bedeutung“. Das geflügelte Wort von „Beethovens 10.“ findet er historisch verständlich – die Tonart c-Moll, der Weg vom Dunkel ins Licht, dazu die monumentale Architektur –, „aber es wäre ungerecht, dieses Werk nur auf diese Verwandtschaft zu reduzieren. Die Sinfonie besitzt eine höchst persönliche Stimme, durch ihre Rhythmik, ihre kontrapunktische Dichte und durch eine gewisse metaphysische Ausdruckskraft.“ „Artist in Residence“ Kirill Gerstein wird Beethovens 3. Klavierkonzert György Kurtágs „…quasi una fantasia…“ für Klavier und Orchester voranstellen, eine mit Anspielungen jonglierende Beethoven-Reverenz des ungarischen Komponisten. (hr-Sinfonieorchester)
