Besetzung
Programm
Begleitprogramm
Konzerteinführung
Sie ist eine der großformatigsten, klanggewaltigsten und auch atemberaubendsten Sinfonien, denen man im Konzertsaal begegnen kann: Die „Auferstehungssinfonie“ – ein Werk der Überwältigung, das alle Register zieht, in Sachen Ausdruck wie auch Materialeinsatz.
Sopran- und Altsolo, ein großer Chor, Orgel, Harfen, umfangreiches Schlagwerk, und aus der Ferne noch eine zweite Orchestergruppe mit Hörnern, Trompeten, Pauken und Perkussion – da ist ein Dirigent gefragt, der den Klang aufbaut wie ein Architekt. Der Schweizer Philippe Jordan ist hier die erste Wahl, er versteht sich auf Struktur und Balance, aber auch auf das Loslassen im richtigen Moment. „Ekstase ja, aber immer kontrolliert“, so beschrieb er sein Mahler-Dirigieren einmal in einem Interview. „Als Dirigent muss man sich davor hüten, ihn zu sehr zu genießen.“ Zusammen mit der 1. Sinfonie, die Susanna Mälkki wenige Wochen zuvor präsentiert, beleuchtet diese „Zweite“ Mahlers „Aufbruch ins Unerhörte“: das frühe sinfonische Schaffen eines Komponisten, der dieser Gattung Räume erschloss, die sich vorzustellen vor ihm keiner wagte. (hr-Sinfonieorchester)
