Besetzung
Programm
Begleitprogramm
Konzerteinführung
Wer die finnische Dirigentin Dalia Stasevska einlädt, bekommt strahlende Gesichter im Orchester wie im Publikum. Und ein Konzertprogramm, das nie von der Stange kommt. Hier nun: der Jubilar des Jahres Maurice Ravel im Dialog mit dem Meister der polnischen Moderne Witold Lutosławski. Maurice Ravel ist dabei vertreten mit zwei seiner temporeichsten Werke: Mit „La valse“, diesem fratzenhaften Abgesang auf den Wiener Walzer, der sich hier mit größer Rasanz und Berauschtheit in den Abgrund dreht. Und mit dem G-Dur-Klavierkonzert mit seinen Stilelementen des Jazz, ganz der Mode der 1930er-Jahre verpflichtet. Atemlos wie die Zeit ist auch diese Musik, ein jagendes Treiben ohne Unterlass. Am Klavier zu Gast beim hr-Sinfonieorchester: der Franzose Bertrand Chamayou, zu dessen DNA die Musik Ravels seit seinen ersten Tagen am Konservatorium gehört. Ravel war selbst regelmäßiger Gast in New Yorker Jazz-Clubs, und so weiß Chamayou: Diese Musik soll klingen „wie eine große, geniale Improvisation“. Strenge ja, Sprödigkeit nein, das ist das Ideal des Pianisten, dessen CD-Aufnahmen des gesamten Ravel-Klavierwerks vor zehn Jahren als „sein Meisterstück“ (FonoForum) und „eine Sensation“ (Stereoplay) bewertet wurde. (hr-Sinfonieorchester)
