So 02 Mai
So 02 Mai
So 02 Mai 2027 11:00 Großer Saal

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Alphorn-Romantik
Ab 37,00 €
€ 77,00 | 67,00 | 57,00 | 47,00 | 37,00 | 27,00
Kian Soltani
Kian Soltani © Marco Borggreve

Besetzung

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Thomas Guggeis
Leitung
Kian Soltani
Violoncello

Programm

Johanna Müller-Hermann
Heroische Ouvertüre op. 21
Zwischenspiel
mit Thomas Guggeis
Friedrich Gulda
Konzert für Violoncello und Blasorchester
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
ca. 2 Stunden 20 Minuten inkl. Pause

Begleitprogramm

Davor, 10:00, Großer Saal

Konzerteinführung „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer

Eine Komponistin und zwei Komponisten, für die Wien Heimat oder zumindest Wahlheimat war, könnten unterschiedlicher nicht komponiert haben. Johannes Brahms griff mit seiner ersten Sinfonie die Tradition der klassischen und romantischen Sinfonie auf. Viele haben in dem Werk die unmittelbare Nachfolge der Beethoven’schen Sinfonien gesehen, nicht zuletzt wegen des Hauptmotivs des letzten Satzes, das an die „Ode an die Freude“-Melodie aus Beethovens Neunter erinnert. „Merkwürdig, dass das jeder Esel gleich hört“, soll Brahms gegrummelt haben.

Keine vierzig Jahre nach der Ersten von Johannes Brahms hat die Wienerin Johanna Müller-Hermann in ihrer „Heroischen Ouvertüre“ die klassisch-romantische Tradition verlassen. Chromatik, kühne harmonische Wendungen und eine äußerst farbige Instrumentation lassen die Schule der Spätromantiker Alexander Zemlinsky und Franz Schmidt erkennen, die sie als ihre Kompositionslehrer geprägt haben.

Über alle Stilkonventionen setzte sich Friedrich Gulda in seinem kreativen, frechen und lustigen Cellokonzert hinweg. Mal macht er das Violoncello zum Begleiter einer Jazz-Combo, mal lässt er es alpenländische Schnulzen singen, dann wieder muss es sich inbrünstige Alphorn- und Waldhornklänge anhören, die wie eine Karikatur auf die „Freischütz“-Ouvertüre anmuten, bevor es sich mit einem wahnwitzigen Ritt zu einer böhmischen Polka davon macht. So setzt Friedrich Gulda dem Violoncello eine kecke, bunte Mütze auf, wie er sie selbst im Leben und auf der Bühne stets getragen hat.
(Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.)

Diese Veranstaltung ist im Angebot: Museums-Abo Sinfoniekonzerte

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Ab 37,00 €