So 19 Apr
So 19 Apr
So 19 Apr 2026 11:00 Großer Saal

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Schlagzeug-Poesie
Ab 44,00 €
71,00 | 62,00 | 53,00 | 44,00 | 35,00 | 26,00
Porträt von Alexej Gerassimez
Alexej Gerassimez © Nikolaj Lund

Besetzung

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Thomas Guggeis
Leitung
Alexej Gerassimez
Schlagzeug

Programm

Peter Eötvös
"Speaking Drums" – Vier Gedichte von Jayadeva und Sándor Weöres für Solo-Schlagzeug und Orchester
Mahler Gustav
Sinfonie Nr. 5 cis-Moll
ca. 2 Stunden 15 Minuten inkl. Pause

Begleitprogramm

Davor, 10:00, Großer Saal

Konzerteinführung „vor dem museum“ mit Ulrike Kienzle

Gleichzeitig zu sprechen und ein Instrument zu spielen, ist gar nicht so einfach, da kommt man leicht ins Stocken oder aus dem Rhythmus. Im Jazz begleiten Musiker einzelne Passagen gelegentlich mit Sprechgesang. Das Schlagzeugkonzert mit dem Titel „Sprechendes Schlagzeug“ geht umgekehrt vor. Der Schlagzeuger spricht zunächst rhythmische Silben, übergibt dann den Rhythmus an sein Instrument, lehrt es sozusagen zu sprechen, bis es schließlich von alleine spricht. Ausgangspunkt der ersten beiden Sätze des Stückes sind drei Gedichte von Sándor Weöres, der dritte Satz ist inspiriert von einem Gedicht von Jayadeva. Wir dürfen gespannt sein auf ein ungewöhnliches Werk des erst im Vorjahr verstorbenen, ungarischen Komponisten Peter Eötvös und auf Alexej Gerassimez, der als MuseumsSolist im Laufe der Saison 2025/26 auch in unseren anderen Konzertreihen zu erleben sein wird.
Viel ist in Gustav Mahlers Fünfte hineininterpretiert worden. Im Gegensatz zu ihren jenseitsbezogenen Vorgängern sei sie eine diesseitsorientierte „Welt-Sinfonie“. Nachdem die „Wunderhorn“-Welt verloren gegangen sei, versuche sie sich an der „Neugestaltung der Welt aus dem eigenen Ich“. Unbestritten ist an der Fünften, dass sie im Gegensatz zu den vorangehenden Sinfonien mit Gesang als rein instrumentales Werk nur aus sich heraus gedeutet werden kann. Besondere Berühmtheit, ja Popularität erlangte die Fünfte ab 1970 durch Luchino Viscontis Verfilmung von Thomas Manns Novelle Tod in Venedig, wo das kontemplative Adagietto des vierten Satzes zur Begleitung psychologischer Zustände und Traumata eingesetzt wurde.
Übrigens können in Mahlers Fünfter auch die Schlagzeuger unseres Orchesters brillieren, denn in dem groß besetzten Orchester übernimmt das Schlagwerk durchaus eine tragende Rolle.
(Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.)

Diese Veranstaltung ist im Angebot: Museums-Abo Sinfoniekonzerte

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Ab 44,00 €