
Besetzung
Programm
Sinfonie Nr. 2 c-Moll BWV 788, Nr. 5 Es-Dur BWV 791, Nr. 11 g-Moll BWV 797, Nr. 10, G-Dur BWV 796, Nr. 15 h-Moll BWV 801, Nr. 7 e-Moll BWV 793, Nr. 12 A-Dur BWV 798
6 Kontrapunkte aus: Die Kunst der Fuge BWV 1080
Sonate c-Moll D 958
Ein Lob wie dieses würde sich wohl jeder gerne einrahmen lassen: „Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, so wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Aufnahme würde ich, einsam verhungernd und sterbend vor Durst, bis hin zu meinem letzten Atemzug hören.“ György Ligeti sagte dies über die „Kunst der Fuge“-Interpretation eines Pianisten, der Bachs Klavierwerke durchdringt und in einer Klarheit in den Raum stellt wie kaum ein Zweiter. Aber auch zur Musik von Franz Schubert hat der in Hamburg lebende Evgeni Koroliov eine ganz eigene Beziehung. Dennoch wird er gerne als Bach-Spezialist verbucht und dabei als echter Geheimtipp – was ihn keineswegs stört. „Ich fühle mich damit sehr wohl. Wenn man mich einen Bach-Spieler nennt, habe ich nichts dagegen, auch wenn es nicht ganz stimmt. Es ist ein schönes Etikett.“

