Pressebereich

 

Herzlich willkommen in unserem geschützten Pressebereich. Hier stellen wir Journalisten alle medienrelevanten Informationen, Presseunterlagen und -bilder zur Alten Oper Frankfurt allgemein sowie zu unseren Eigenveranstaltungen und Kooperationen zur Durchsicht und zum Download bereit. Sollten Sie Fragen haben oder zusätzliches Material benötigen, kontaktieren Sie uns gerne persönlich.

 

Aktuelles

13. Juni 2019

PEGASUS – Musik erleben!
Das Programm für Kinder, Jugendliche und Familien 2019/20

Die Broschüre mit allen Terminen der kommenden Saison 2019/20 ist jetzt erschienen und steht hier zum Download bereit.

Der Kartenvorverkauf für Familien startet am Dienstag, 18. Juni, um 9.00 Uhr. Die Karten sind online sowie an den Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain und unter Tel. 069/1340-400 erhältlich.

Für Kitas und Schulen startet der Kartenvorverkauf am Mittwoch, 19. Juni, um 9.00 Uhr. Anmeldung von Krippen- und Kindergartengruppen sowie Schulklassen ausschließlich unter Tel. 069/1340-490.

17. Mai 2019

Großdemonstration am Sonntag, 19.5.2019

Aufgrund der Großdemonstration „Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus" mit Auftakt- und Abschlusskundgebungen auf dem Opernplatz ist am Sonntag in der Frankfurter City mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wir bitten die Besucher*innen des Konzerts des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und des Familienkonzerts „Brahmsereien", für ihre Anfahrt mehr Zeit als üblich einzukalkulieren und, wenn möglich, U- und S-Bahnen zu nutzen.

10. Mai 2019

Mozart Momentum 1 + 2, 11./12. Mai 2019

Mit großem Bedauern muss Leif Ove Andsnes seine Mitwirkung an den Konzerten am 11. und 12. Mai 2019 in der Alten Oper Frankfurt aufgrund einer Lungenentzündung absagen. Dies ist für ihn besonders schmerzlich, als der Doppelabend den Beginn des gemeinsamen mehrjährigen Großprojektes „Mozart Momentum 1785/1786" mit dem Mahler Chamber Orchestra hätte bilden sollen. Die Alte Oper Frankfurt und das Mahler Chamber Orchestra sind Lars Vogt sehr dankbar, dass er sich so kurzfristig bereit erklärt hat, beide Abende zu übernehmen. Das Konzertprogramm am 12. Mai bleibt unverändert, am 11. Mai entfällt Mozarts Fantasia.

22. März 2019

Demonstrationen für Samstag, 23. März, erwartet

Aufgrund von Großdemonstrationen in Frankfurt am Main sowie damit verbundener Straßensperrungen ist am Samstag im Innenstadtbereich mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wir bitten die Teilnehmer von "Anders hören - Die Abramović-Methode für Musik", für ihre Anfahrt mehr Zeit als üblich einzukalkulieren bzw., wenn möglich, U- und S-Bahnen zu nutzen. Allgemeine Hinweise der Frankfurter Polizei zu den Demonstrationen unter https://bit.ly/2UQpot8

09. März 2019

DIE ALTE OPER FRANKFURT TRAUERT UM MICHAEL GIELEN

Der 28. August 1981 war ein Freitag, der in die Geschichte einging – jedenfalls in die Geschichte der Alten Oper Frankfurt. Es war der Tag der Wiedereröffnung, nachdem das Haus im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Auf dem Programm des Eröffnungskonzerts stand Gustav Mahlers „Sinfonie der Tausend", am Pult Michael Gielen. „Ich war ja damals viel zu schnell!", sollte der Dirigent knapp 20 Jahre später über diese besondere Aufführung sagen, die aber doch eine typische Gielen-Interpretation war: rasant, scharf, nie dem Pathos zu nah. Michael Gielen, der nicht nur am Taktstock stets kluge, kompromisslose und meinungsstarke Kopf des Frankfurter Musiklebens, ist am 8. März mit 91 Jahren in seinem Haus im Salzkammergut in Österreich gestorben.

Auf nicht weniger als 100 Konzerte mit Michael Gielen am Dirigentenpult kann die Alte Oper zurückblicken. Der 1927 in Dresden geborene Musiker setzte sich stets und mit Nachdruck für die Werke der Avantgarde ein: Mauricio Kagel, Paul Dessau, Hanns Eisler, Krzysztof Penderecki, gerade auch Musik mit politischem Anspruch fanden in Gielen einen entschiedenen Fürsprecher. Und wenn er die neunte Sinfonie von Ludwig von Beethoven dirigierte, war der Kommentar dazu gleich mit implementiert: Er montierte zwischen den Adagio- und den „Alle Menschen werden Brüder"-Jubel-Satz nahtlos Arnold Schönbergs Werk „Ein Überlebender aus Warschau" ein, den vertonten Bericht eines KZ-Überlebenden mit abschließendem Shema Yisroel-Männerchor. Denn „die Neunte ohne den Schrecken des 'Überlebenden' ist ein Selbstbetrug", sagte Gielen. In der Alten Oper war das 2001 zu erleben, einer von zahlreichen so sehr unter die Haut gehenden Gielen-Abenden.

Stolze 65 Mal leitete Michael Gielen, von 1977 bis 1987 Frankfurts Generalmusikdirektor, in unserem Haus das Opern- und Museumsorchester, 24 Mal das SWR-Sinfonieorchester, er war Ehrendirigent beider Klangkörper. Vor genau 20 Jahren wurde ihm hier der Frankfurter Musikpreis verliehen, Mauricio Kagel hielt die Laudatio. Sein letztes Frankfurt-Gastspiel datiert auf das Jahr 2012, die Jupiter-Sinfonie war dafür ein würdiges Abschiedswerk. 2014 dann musste er sich aus gesundheitlichen Gründen vom Dirigentenpult zurückziehen.

Was das Wichtigste sei, möchte man ein guter Dirigent werden? Als Juror des Sir Georg-Solti-Dirigentenwettbewerbs der Alten Oper Frankfurt nannte Michael Gielen einmal Erfahrung und rasche Auffassungsgabe als wesentliche Qualitäten. Allen voran aber: Mut. Diese besondere Qualität hat er über 30 Jahre hinweg auch in der Alten Oper konsequent demonstriert, dafür danken wir ihm.

07. März 2019

Saison 2019/20

Musikfest 2019, Fokus-Festivals, facettenreiche Abonnementreihen und zahlreiche weitere spannende Konzertprojekte mit Spitzenkünstler*innen aus der ganzen Welt – das Programm der Spielzeit 2019/20 liegt vor!

Begegnungen mit den großen Stars der Klassik und des Entertainments, programmatische Arbeit und thematische Schwerpunkte, Brückenschläge zu anderen Genres und Künsten, Konzerte für Kinder, Jugendliche und Familien: Mit diesen Schlagworten lässt sich das Programm der Alten Oper auch in der Spielzeit 2019/20 umreißen. Das Spektrum reicht vom Eröffnungskonzert der Spielzeit mit dem Gustav Mahler Jugendorchester unter Herbert Blomstedt und dem weltweit gefeierten Bariton Christian Gerhaher über das Musikfest und verschiedene Fokus-Festivals, Konzerte herausragender Orchester und Solist*innen, das Musical „Bodyguard" zur Weihnachtszeit bis hin zum Saisonausklang im Mai 2020 mit Alter und mit Neuer Musik.

Zum Programm

01. Februar 2019

Frankfurter Kulturinstitutionen unterzeichnen Erklärung für Vielfalt und Respekt

Im Rahmen einer Pressekonferenz fand am 1. Februar die Präsentation der "Frankfurter Erklärung der Vielen" statt. Mit der Erklärung setzen zahlreiche Frankfurter Institutionen aus Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft ein gesellschaftspolitisches Signal und zeigen gemeinsam Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt. Die Alte Oper gehört zu den Erstunterzeichnern der Erklärung. Mit der Kampagne möchten die Einrichtungen ausdrücklich ein Zeichen gegen völkisch-nationalistische, fundamentalistische, populistische oder autoritäre Strömungen setzen und die demokratische und künstlerische Freiheit sowie Pluralismus und Vielfalt gegen diese verteidigen. Die Erklärung der Vielen ist eine bundesweite Kampagne des Vereins Die Vielen e.V..

18. Januar 2019

Treffpunkt Bühneneingang

Von Ende Januar 2019 an bietet die Alte Oper Frankfurt öffentliche Führungen an, bei denen Besucher das Haus, seine Architektur und seine Geschichte näher kennenlernen können. Ehrenamtliche Guides der Gesellschaft der FREUNDE der Alten Oper führen durch das Haus und stellen die komplexen Abläufe vor, die den Alltag eines Konzert- und Kongresshauses prägen. Dabei wird auch ein Blick in jene Räume gewährt, die dem Publikum sonst verborgen bleiben, etwa Künstlergarderoben oder die Seitenbühne mit dem Inspizientenpult.

Die Führungen finden an ausgewählten Terminen statt, dauern ca. 90 Minuten und sind in der Regel auf Deutsch. Einzelne Termine werden im Laufe des Jahres auch in englischer Sprache angeboten.
Die Tickets kosten 7 Euro pro Person.
Die nächsten Termine sind:
24.1. / 30.1. / 31.1. / 2.2. / 2.3. / 28.3.2019

11. Oktober 2018

Marina Abramovićs Musik-Projekt für die Alte Oper Frankfurt

Drei Termine – eine Erfahrung: Die weltbekannte Performance-Künstlerin Marina Abramović hat gemeinsam mit ihrer künstlerischen Mitarbeiterin Lynsey Peisinger auf Einladung der Alten Oper Frankfurt ein Musikprojekt entwickelt, in welchem die Regeln des klassischen Konzertbetriebs außer Kraft gesetzt werden und welches neue Hörerfahrungen zu ermöglichen sucht. Grundidee des Projekts ist es, ein Gesamterlebnis zu schaffen, bei dem die Sinne fokussiert werden, um eine größere Achtsamkeit für das Hören von Musik zu erreichen. Das Projekt, das von Mittwoch, 20. März, bis Sonntag, 24. März 2019, in der Alten Oper stattfinden wird, verknüpft die Teilnahme an Übungen der so genannten Abramović-Methode mit einem Konzert der besonderen Art. Die Teilnahme an zwei Terminen der Abramović-Methode und der Besuch des Konzerts bilden eine untrennbare Einheit.

Der Kartenvorverkauf startet am Donnerstag, 11. Oktober 2018, um 14 Uhr
Tickets unter www.alteoper.de/abramovic, Ticket-Hotline: 069 / 1340 440

01. Oktober 2018

Musikfest 2018 „Atmosphères” erfolgreich beendet

Ein Werk von besonderer klanglicher Wirkung: György Ligetis wegweisende Orchesterkomposition „Atmosphères" gab beim diesjährigen Musikfest der Alten Oper Frankfurt den Bezugspunkt vor – als bedeutendes Exempel für Musik, die ihre Hörer unmittelbar in Bann zu ziehen vermag. Auch beim letzten Termin des Musikfests am gestrigen Sonntag, 30. September 2018, stand „Atmosphères" auf dem Programm, als die Bamberger Symphoniker der Einladung in den Großen Saal der Alten Oper folgten. In den beiden Festivalwochen zuvor hatten sich mehr als 21.000 Besucher in insgesamt 44 Veranstaltungen auf das in die Tiefe und in die Breite gehende Programm der Alten Oper eingelassen, das sich ebenso mit der historischen Verwurzelung Ligetis wie auch mit der Wirkung von „Atmosphères" auf die Nachwelt befasste und dabei Verbindungen zu angrenzenden Künsten und Genres suchte.

Gleich mehrfach wurde den Besuchern des Musikfests das Ausgangswerk des Musikfests zu Gehör gebracht. Zu den Höhepunkten zählte dabei die Vorführung von Stanley Kubricks Science-Fiction Klassikers „2001: A Space Odyssey", zu der das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung des Filmmusik-Experten Frank Strobel die Originalfilmmusik – darunter Ligetis „Atmosphères" – spielte. Im ausverkauften Großen Saal durfte das Publikum Zeuge werden, wie visionäre Bild- und Tonsprache sich zu einem in Bann ziehenden Gesamtkunstwerk vereinten. Aber auch die Querbezüge zu Werken anderer Komponisten sorgten für außergewöhnliche Konzerterlebnisse. Pierre-Laurent Aimard bereicherte das Musikfest zunächst mit einem Lecture-Konzert, in dem er den Bogen von Ligeti zu dessen Zeitgenossen Olivier Messiaen spannte – um sich für den folgenden Tag Gewichtiges vorzunehmen: An drei Stationen in der Stadt - im 38. Stock des OpernTurms, im Gesellschaftshaus des Palmengartens und in den Faust-Vogelhallen des Frankfurter Zoos - führte er Messiaens Klavierzyklus „Catalogue d'Oiseaux" auf und verknüpfte dabei dessen in Tönen abstrahierte Naturerfahrung mit realer Naturanschauung.

Wie in den vergangenen Ausgaben des Musikfests bildeten auch diesmal wieder partizipative Formate einen wichtigen Bestandteil des Festivals. So lagen die allerersten Klänge des Musikfests in den Händen des Publikums, als auf dem Opernplatz unter der Leitung von Titus Engel eine Aufführung von John Cages „Musicircus" mit zahlreichen Ensembles, Profi- und Hobbymusikern realisiert wurde, ein anarchisches Format, das die Teilnehmer und das Publikum begeisterte. „Eine besondere musikalische Erfahrung und auch ein großer Spaß", „es war einfach ein Fest in so vieler Hinsicht. Großartige Energie", „eine tolle Aktion, sehr verbindend", lauteten einige der vielen begeisterten Rückmeldungen, die die Alte Oper unter anderem über ihre Facebook-Seite erreichten.
Auch für den Intendanten und Geschäftsführer Dr. Stephan Pauly zählte dieses Klangexperiment zu den starken Momenten des Musikfests: „Es war ein großartiges Musikereignis, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das Publikum zu einer großen, fröhlichen Klangwolke vereint hat. Überhaupt war die emotionale, ja bisweilen sogar körperliche Wirkung von Musik eines der spannenden Themen dieses Musikfests. Ich glaube, es ist uns in vielen Konzerten und anderen Veranstaltungsformaten gelungen, dem Publikum ungewöhnliche und bewegende Musikerfahrungen anzubieten." Möglich, das weiß Stephan Pauly, ist dieses Angebot für das Publikum nur dank tragfähiger Kooperationen mit hiesigen Partnern: „Die Zusammenarbeit mit Partnern wie den Frankfurter Bachkonzerten, der Museums-Gesellschaft, dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Filminstitut oder dem Künstlerhaus Mousonturm bilden ein wichtiges Fundament für das Musikfest. Und auch die Konzerte an anderen Spielorten – in diesem Jahr im Mousonturm, im Kaiserdom, im OpernTurm, im Zoo und im Palmengarten – wären nicht möglich ohne das Engagement und die Aufgeschlossenheit unserer Partner für neue Konzertideen. Ihnen allen gilt an dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank!"

 

MUSIKFEST „Atmosphères"

Förderer des Musikfests 2018:
Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt ▪ Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Kooperationspartner des Musikfests 2018:
Bachkonzerte e. V. ▪ Deutsches Filmmuseum ▪ DomRömer GmbH ▪ Frankfurter Museums-Gesellschaft ▪ hr-Sinfonieorchester ▪ Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt ▪ Palmengarten Frankfurt ▪ Tourismus- und Congress-Center GmbH Frankfurt am Main ▪ Verein der Freunde des OpernTurms e. V. ▪ Zoo Frankfurt

Medienpartner des Musikfests 2018:
FRIZZ Das Magazin ▪ hr 2-kultur