Podium Zukunft
SA 25 – MO 27 APRJung, energiegeladen - und schon Spitze!
So klingt die nächste GenerationWir stellen vor: den Spirit, die Leidenschaft, aber auch das Topniveau der nächsten Generation! Ein verlängertes Wochenende lang geben wir jungen internationalen Spitzenorchestern eine Bühne und freuen uns auf frische Impulse, kreative Programme und vollen Orchesterklang.
Von Brasilien nach Berlin, von Südafrika nach Frankfurt
Junge Orchester aus drei KontinentenWir erwarten den Spitzennachwuchs aus Brasilien und Südafrika zum Debüt in der Alten Oper. Wir begrüßen ein Jazzorchester aus den Niederlanden und ein Berliner Orchesterprojekt für Geflüchtete. Und wir freuen uns auf Konzerte von hier in Frankfurt oder Hessen verorteten Orchestern.
Auf dem Programm stehen Werke, die so dynamisch sind wie die junge Generation - Orchestermusik aus Brasilien und Südafrika, Klassiker des Repertoires in neuem Konzertsetting und vieles mehr.
Ein Festival zum Entdecken und Mitmachen
Ein Wochenende voller Klang, Impulse und BegegnungenPodium Zukunft ist mehr als ein Konzertfestival: Ein ganzes Wochenende gibt es neben den Auftritten der großen Orchester viel zu erleben, etwa innovative Formate, eine Virtual-Reality-Erfahrung und ein offener Instrumentenworkshop. In Gesprächen und Diskursformaten kommen außerdem Experten und die jungen Musiker*innen selbst zu Wort: Wie wollen sie den Konzertbetrieb der Zukunft gestalten? Welche Traditionen hinterfragen sie, welche neuen Formen des Miteinanders von Bühne und Publikum denken sie an?
Die Teilnahme am Rahmenprogramm ist frei für alle, die Tickets für die Hauptkonzerte des jeweiligen Tages haben.
Podium Zukunft lädt ein zum Zuhören, Mitdenken und Mitmachen – und dazu, die junge Generation aus nächster Nähe kennenzulernen.
NEOJIBA ORCHESTRA
Die Eröffnung des Festivals übernimmt das brasilianische Jugendorchester mit seinem Frankfurt-DebütInnerhalb der großen staatlichen Programme, mit denen in Südamerika junge Menschen mit Musik und Kultur in Berührung kommen, hat sich das Exzellenzorchester dieser 2007 gegründeten brasilianische Initiative international einen Namen gemacht. Das Jugendorchester spielte weltweit bereits mehr als 300 Konzerte, und die Liste ihrer Auftrittsorte kann im April noch um eine renommierte Spielstätte erweitert werden: die Alte Oper. Den jungen Musiker*innen des Neojiba – an die 100 Talente zwischen 13 und 27 Jahren – gebührt das Eröffnungskonzert des Jugendorchester-Festivals. Sie geben mit dem Drive der „Cuban Overture“ von George Gershwin und ihrer eigenen Energie die Grundstimmung für den Abend wie auch überhaupt für ein Festival vor, bei dem die nächste Generation das Sagen bzw. das Spielen hat.
Was du sonst noch erleben kannst …
Frankfurter Schulphilharmonie & Landesjugend-sinfonieorchester Hessen
Lokale und regionale Orchester setzen die Eckpfeiler des zweiten Festivaltags.Zunächst richtet sich der Blick auf die Frankfurter Schulorchesterszene. Eigens für das Festival haben sich die Schulorchester der Bettinaschule, der Elisabethenschule, der Wöhlerschule und des Gymnasium Nord zur Frankfurter Schulphilharmonie zusammengeschlossen und über ein Schulhalbjahr hinweg ein Programm einstudiert. Im Konzert fügen sich die Stimmen unter der Leitung von Nicolai Bernstein zum voll besetzten Projektorchester zusammen und bringen die Tondichtung „Finlandia“ von Jean Sibelius sowie Werke von Schostakowitsch und Schubert zu Gehör.
Mit einem Experiment bestreitet das Landesjugendsinfonieorchester Hessen den Abendtermin. Die Musiker*innen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren gestalten die erste Konzerthälfte unter der Leitung des spanischen Dirigenten Roc Fargas I Castells nach den gängigen Konventionen des Konzertbetriebs, die zweite hingegen innovativ mit einer eigens für den Abend entwickelten Inszenierung. Die Konzertbesucher*innen können am Ende selbst für sich entscheiden, welche Traditionen und Rituale ihnen wichtig sind und welche sie womöglich als überholt erachten – und wie reizvoll sie neue Settings und Formate empfinden. Auf dem Programm stehen Rachmaninows zweite Sinfonie sowie Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Manuel de Falla.
Was du sonst noch erleben kannst …
- 12:00 – 19:00 / Clara Schumann Foyer / Backstage & Beyond
- 12:00 – 19:00 / Hertie Foyer / Beethoven 360°
- 12:30 & 13:30 / Albert Mangelsdorff Foyer / Echo Theory
- 12:30 & 13:30 / Liszt Salon / Podium II – Zusammenspiel als Zukunftsmodell
- 12:30 & 13:30 & 16:30 & 17:30 / Schumann Salon / KI-Labor
- 15:30 / Mozart Saal / Hangarmusik
- 16:30 & 17:30 / Liszt Salon / Podium III – Traditionen auf dem Prüfstand
- 12:00 – 19:00 / Wintergarten / Instrumentenworkshop
MIAGI ORCHESTRA
Mit einem außergewöhnlichen Orchesterprojekt aus Südafrika wird das Festival beschlossen.Erstmals in Frankfurt zu Gast ist das MIAGI Orchestra unter der Leitung von David Panzl. „Music is a great investment“ lautet der Leitspruch hinter der Initiative, die 2001 durch den südafrikanischen Sänger Robert Brooks und die finnische Pianistin Ingrid Hedlund ins Leben gerufen wurde. Und so verbindet sich mit der Mitgliedschaft im Orchester für die knapp 50 jungen Musiker*innen aus allen sozialen Schichten und Regionen Südafrikas eine wichtige Zukunftschance. Im Rahmen von Tourneen ist das Orchester bereits mehrfach in ganz Europa aufgetreten. Zu seinem Debüt in der Alten Oper bringt das Orchester unter anderem Musik des „Brückenbauers“ Leonard Bernstein sowie Werke südafrikanischer Komponisten mit.













