Quatuor Arod

Besetzungs- und Programmänderung

Donnerstag 17. Juni 2021
19:45, Mozart Saal
Quatuor Arod Quatuor Arod © Julien Benhamou

Quatuor Arod Jordan Victoria ViolineAlexandre Vu ViolineTanguy Parisot ViolaJérémy Garbarg Violoncello

Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett f-Moll op. 80Ludwig van Beethoven Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2 "2. Rasumowsky-Quartett"

Debüt zum Saisonschluss

Seit dem kometenhaften Aufstieg des Quatuor Ébène ist enorme Bewegung in die französische Musikszene gekommen: Streichquartett-Gründungen überall, neue Kammermusik-Reihen landesweit, üppig ausgestattete Stiftungen zur Förderung des Quartett-Nachwuchses – Frankreich wird zum Eldorado der klassischen Quartettkunst. Zu den aufsehenerregendsten neuen Ensembles der vergangenen Jahre gehört zweifellos das Quatuor Arod. 2013 gegründet, gelang ihm 2016 der Durchbruch beim Münchner ARD-Wettbewerb – den es knapp vor dem damals zweitplatzierten Frankfurter Aris-Quartett für sich entscheiden konnte.

Benannt ist das Quatuor Arod nach dem feurigen Hengst aus J.R.R. Tolkiens Roman „Herr der Ringe“. Sein Debüt in der Kammermusik-Reihe der Frankfurter Museums-Gesellschaft musste mehrfach verschoben werden, nun beschließt es die Konzertsaison 2020/21 zum ungewohnt späten Termin. Vom ursprünglich geplanten Programm ist allein Mendelssohns f-moll-Quartett erhalten geblieben. Den krönenden Abschluss des Konzerts wie der gesamten Spielzeit bildet danach ein Beethoven-Quartett, das beim Jubiläums-Zyklus des Quatuor Ébène dem Lockdown zum Opfer fiel: op. 59.2, das „2. Rasumowsky-Quartett“.