Konzertante Oper / Stimmen ...

Strauss: Elektra

Tragödie in einem Aufzug auf ein Libretto von Hugo von Hofmannsthal

online ab € 17,-
Freitag 15. März 2019
20:00, Großer Saal
Schriftzug Elektra © Hessischer Rundfunk

hr-Sinfonieorchester Andrés Orozco-Estrada LeitungElena Pankratova ElektraMichael Volle OrestMichaela Schuster KlytämnestraSimone Schneider Chrysothemis

Richard Strauss Elektra op. 58 (konzertante Aufführung)

Konzerteinführung um 19:00 im Großen Saal

Elektra

Eine junge Frau, die ihre Jugend dem Hass opfert und nur für den Gedanken an Rache lebt. Ein junger Mann, der ein Blutbad anrichtet an der eigenen Mutter – und am Stiefvater gleich dazu. Zwei Geschwister sind sie nicht nur im Geiste, und dazu zwei der extremsten Charaktere der gesamten Operngeschichte. Richard Strauss widmete Elektra und ihrem Bruder Orest einen radikalen Operneinakter, knapp zwei Stunden bietet er hier ein musikalisch nie nachlassendes Hochenergie-Level, Entspannung nicht vorgesehen. Das Beil des Agamemnon, Elektras sorgsam gehütetes Mordwerkzeug: Strauss’ Musik tut es ihm gleich in Sachen Wucht und Schärfe. Nach der »Salome« des Jahres 2016 bringt das hr-Sinfonieorchester jetzt das Schwesterwerk zur konzertanten Aufführung – und wird dabei mit einer herausragenden Solistenbesetzung an den damaligen Erfolg in einer für das Orchester ungewohnten Sparte anknüpfen. »Was Andrés Orozco-Estrada, seit 2014 Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, an Farben, Differenzierungen, Konturveränderungen und gestischen Effekten aus dem Strauss-Klang herausholt, ist bewunderungswürdig«, so lautete 2016 das Fazit des Darmstädter Echos.