Ante Weithaas, Violine
Mahan Esfahani, Cembalo

online ab € 27,60
Donnerstag 02. März 2023
20:00, Mozart Saal
Antje Weithaas, Mahan Esfahani Antje Weithaas, Mahan Esfahani © Marco Borggreve, Kaja Smith

Antje Weithaas ViolineMahan Esfahani Cembalo

Johann Sebastian Bach Sonate in e-Moll BWV 1023Darius Milhaud Sonate (1945)Johann Sebastian Bach Sonate Nr. 3 E-Dur BWV 1016Carl Philipp Emanuel Bach Sonate h-Moll H 512 Wq 76Johann Sebastian Bach Sonate V in f-Moll BWV 1018Walter Piston Sonatina (1946)

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz.

Was der Vater, „die alte Perücke“, komponiert hatte, galt den Söhnen als verstaubt und nicht mehr zeitgemäß. Ausnahmen bestätigen die Regel: der Bachsohn Carl Philipp Emanuel zählt ausgerechnet die Sonaten für Violine und obligates Cembalo zu den „besten Arbeiten des seeligen Vaters“. 1774 schreibt er an Johann Nikolaus Forkel: „Die Stücke „(...) klingen noch jetzt sehr gut, u. machen mir viel Vergnügen, ohngeacht sie über 50 Jahre alt sind. Es sind einige Adagii darin, die man heut zu Tage nicht sangbarer setzen kann.“

Sangbar wird das Zusammenspiel von Antja Weithaas mit dem iranischen Cembalisten Mahan Esfahani sein, denn diese Sonaten sind echte Trios – die Violine und die rechte Hand des Cembalisten konzertieren miteinander über dem Basso continuo der linken Hand. Da braucht es einen wahren Künstler wie Esfahani an den Tasten, der hier Balance und Virtuosität zu vereinen weiß. Und eine Geigerin, die sich als Teamspielerin versteht – kein Problem für Antje Weithaas, die bei der Camerata Bern fast zehn Jahre lang für das musikalische Profil verantwortlich war. Ob als Konzertmeisterin oder als Duo-Partnerin – mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität wird jedes Konzert zum Ereignis.