hr-Sinfonieorchester

HELMCHEN SPIELT SCHUMANN

online ab € 17,-
Freitag 01. November 2019
20:00, Großer Saal
Martin Helmchen Martin Helmchen © Giorgia Bertazzi

Klaus Mäkelä LeitungMartin Helmchen Klavier

Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll op. 54Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader«

Konzerteinführung um 19:00 im Großen Saal

»Das Clavier ist auf das feinste mit dem Orchester verwebt – man kann sich das Eine nicht denken ohne das Andere« – dies empfand schon die Pianistin Clara Schumann, als sie auf jenes musikalische Material blickte, das später das a-Moll-Klavierkonzert ihres Ehemanns Robert Schumann werden sollte. Heute gilt dieses Werk als der Inbegriff des romantischen Klavierkonzerts, ein beseeltes, harmonisch-inniges Miteinander. Aber den Himmel kann es nicht geben ohne die Hölle: »So jedenfalls klingt in meinen Ohren Krieg«, dies hat Dmitrij Schostakowitsch gesagt über den martialischen ersten Satz seiner 7. Sinfonie. Die »Leningrader« entstand 1941 während der deutschen Belagerung seiner Heimatstadt, war aber nie als bloße Durchhalte-Musik gedacht. »Ich trauere um alle Gequälten, Gepeinigten, Erschossenen, Verhungerten. Es gab sie in unserem Land schon zu Millionen, ehe der Krieg gegen Hitler begonnen hatte«, konstatierte der Komponist. »Es geht um Leningrad, das Stalin zugrunde gerichtet hat. Hitler setzte nur den Schlusspunkt.« Himmel und Hölle, Frieden und Krieg sind dabei mit dem hr-Sinfonieorchester zu erleben unter Leitung des jungen schwedischen Ausnahmedirigenten Klaus Mäkelä.