Mein Lieblingsstück

Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig und Dr. Thomas Bücker stellen ihre Lieblingsstücke vor

Samstag 06. April 2019
11:00, Mozart Saal
Ansgar Wucherpfennig Ansgar Wucherpfennig © Christian Ender

Minjoeng Jo KlavierSophia Stiehler Violine

Johann Sebastian Bach Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo, BWV 1004Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 7 D-Dur, op. 10 Nr. 3

Als er sich in einem Interview für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ausgesprochen hatte, war ihm das „Nihil obstat“, die „Unbedenklichkeitserklärung“, vonseiten der Bildungskongregation des Vatikans verweigert worden. Die Rede ist von Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig, dem Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen.
Nachdem sich eine breite Öffentlichkeit auch über den Bereich katholischer Theologie hinaus mit ihm und seinen Anliegen solidarisiert hatte, wurde ihm im November das „Nihil obstat“ vom Vatikan erteilt.
Pater Wucherpfennig wünscht sich die berühmte „Chaconne“, den letzten Satz der Partita in d-Moll BWV 1004 für Solovioline von Johann Sebastian Bach. Ein Stück, das in seiner Einzigartigkeit zu den technisch schwierigsten Werken der Violin-Literatur zählt.
Zweiter Gast ist Dr. Thomas Bücker, Partner der Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer. Er ist begeisterter Hobby-Pianist und spielt gelegentlich auch Kontrabass – so zuletzt im FREUNDE-Orchester beim Benefiz-Konzert. Obwohl er in jüngerer Zeit vor allem die Welt des Jazz erkundet, bleibt seine musikalische Heimat die Klassik. Als Lieblingsstück wünscht er sich den ersten und letzten Satz aus der Klaviersonate Nr. 7 D-Dur, op. 10 Nr. 3 von Ludwig van Beethoven.