Frankfurter Opern- und Museumsorchester

online ab € 24,-
Montag 11. Dezember 2017
20:00, Großer Saal
Tanja und Christian Tetzlaff Tanja und Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi

Frankfurter Opern- und Museumsorchester Mario Venzago LeitungChristian Tetzlaff ViolineTanja Tetzlaff Violoncello

Franz Liszt "Les Préludes" Sinfonische Dichtung Nr. 3Johannes Brahms Doppelkonzert für Violine und Violoncello
a-Moll op. 102
Antonin Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Konzerteinführung "vor dem Museum" mit Klaus Albert Bauer um 19:00 im Großen Saal



Klassisches, Neudeutsches und Böhmisches

Dass Franz Liszt in den Museumskonzerten aufgetreten wäre, ist nicht berichtet, wohl aber Brahms und Dvor?ák. Seit 1863 standen Werke von Brahms regelmäßig auf dem Programm, und ab 1876 dirigierte er auch regelmäßig das Museumsorchester. Sein letztes Orchesterwerk, das Doppelkonzert, wurde schon 1887 erstmals im Museum – noch vor Drucklegung - „aus dem Manuskript“ aufgeführt. Kurze Zeit später, im Konzert am 7. November 1890, stand der von Brahms geförderte Meister aus Böhmen persönlich am Pult des Museumsorchesters. Mit seiner „ernsten“ 7. Sinfonie kommt Dvorák dem Ton seines Mentors und Freundes Brahms so nahe wie in kaum einem anderen Werk. Sinfonische Dichtungen hingegen begann er erst nach dem Tod des Freundes zu komponieren – als späte Hinwendung zum „neudeutschen“ Stil à la Franz Liszt. Dessen berühmte sinfonische Dichtung „Les Préludes“ musste nach dem Kriege erst einmal ruhen, aber heute darf sie den Hörer wieder fesseln durch ihre romantische Melodiegebung, Suggestivkraft und brillante Orchestrierung.