Alexandre Tharaud, Klavier

Montag 15. Oktober 2018
20:00, Mozart Saal
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Alexandre Tharaud Klavier

Francois Couperin La Logivière, Les Calotines, Les Rozeaux, Passacaille, Les Ombres errantes, Tic toc choc, aus: Pièces de clavecinLudwig van Beethoven Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109Gustav Mahler "Adagietto" aus: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (Bearb. für Klavier:
Alexandre Tharaud)
Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110

Nein, einen eigenen Flügel besitzt Alexandre Tharaud nicht, ja nicht einmal ein Klavier steht in seiner Wohnung im 12. Pariser Arrondissement. Zum Üben verlässt er das Haus, gewappnet mit einem großen Schlüsselbund, um in den Wohnungen von Freunden deren Instrumente zu bespielen. „Diese Distanz brauche ich, zumal ich ohnehin gern auf unterschiedlichen Klavieren spiele", sagt er. "Ich liebe extreme Konzentration, genieße also die Ausschließlichkeit des ‚Jetzt spiele ich‘ umso mehr.“ Er ist ohnehin ein unkonventioneller Pianist, dieser Alexandre Tharaud. In Frankreich schätzte man sein feingeistiges Spiel schon länger, in Deutschland aber wurde er erst 2007 so richtig bekannt, als seine CD mit Werken des Barockmeisters François Couperin für Aufsehen sorgte und zeigte: Da versteht einer auf dem modernen Konzertflügel federleicht zu agieren, stilvoll und ungemein farbintensiv. Ausländer, so sieht es Tharaud, würden französische Musik oft einfach zu ernst interpretieren. „Um Rameau, Couperin und Ravel zu verstehen, muss man das Leben lieben: guten Wein, gutes Essen. Man braucht Sinnlichkeit und Sinn für Humor.“

Konzertdauer: 1 Stunde 45 Minuten inkl. Pause

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt

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