JAZZnights

Al Jarreau & NDR Bigband

presents "The Duke Ellington Songbook"

Mittwoch 23. November 2016
20:00, Großer Saal

Al Jarreau NDR Big Band

Mit der NDR Bigband aufzutreten, ist für den Altmeister Al Jarreau immer eine Art Heimspiel – auch bei den JAZZNIGHTS in der Alten Oper Frankfurt. Denn in deren Heimatstadt Hamburg steht die Wiege von Al Jarreaus Karriere: 1976 war es, als ein legendärer Abend im Hamburger Jazzlokal „Onkel Pö“ den bis dahin noch unbekannten Jazzsänger zum Star machte. Mit der NDR Bigband folgt Al Jarreau der Einladung der Frankfurter JAZZnights und huldigt einem seiner großen Ahnen und Vorbilder: Duke Ellington. Von Jörg Achim Keller, dem Leiter der Bigband, stammte die Idee, die Al Jarreau sofort begeisterte: „Ich singe schon sehr lange ein paar wenige Songs aus dem Ellington-Repertoire“, aber die Arbeit mit Keller und der Bigband habe ihm „eine ganz neue, irgendwie frische Art der Annäherung an diese Musik erlaubt. Die Arrangements schaffen einen Mix aus Jarreau und den Qualitäten der NDR Bigband. Herausgekommen ist dabei etwas tatsächlich Brandneues.“

Wie könnte man es schaffen, drei, vier Sätze zu Al Jarreau zu schreiben, ohne mit jedem einzelnen von ihnen Eulen nach Athen zu tragen?
Die Stimme dieses extraordinären Mannes bildet fast ein eigenes Universum, seine Talente als Entertainer sind offenbar grenzenlos, es fragt ihn schon lange niemand mehr, ob er nun eigentlich Jazz singt oder einfach nur noch Al Jarreau ist. Eines aber wurde dann doch nicht allzu oft beleuchtet: Der 1940 in Milwaukee, Wisconsin in ärmliche Verhältnisse geborene Musiker begeistert seit fast 40 Jahren Menschen für eine Musik, der sie sich ohne ihn wohl nie genähert hätten. In seinen Konzerten leuchten nicht bloß die Augen der Connaisseure, dort reißt es auch Leute von den Sitzen, die gar nicht wissen, wem die Vorlage zu Jarreaus unfassbarer Version von ›Take 5‹ zu verdanken ist, die vielleicht zuhause Robbie Williams oder auf dem Schulweg Lady Gaga hören. Und die hier, vor diesem grenzenlos sympathischen Sänger, zum ersten Mal erfahren, dass Musik Grenzen eliminieren und Fantasien beflügeln kann.

Mit freundlicher Unterstützung von
Journal Frankfurt