Chronik
Das Konzert- und Kongresshaus
Seit 1981
Seit ihrer Wiedereröffnung am 28. August 1981 ist die Alte Oper aus dem Frankfurter Kulturleben nicht mehr wegzudenken.
Darüber hinaus hat sich das Konzerthaus einen festen Platz im internationalen Musikleben erobert. Frankfurter Bürgersinn ist es zu verdanken, dass das spätklassizistische Gebäude wieder aufgebaut werden konnte.
Abend für Abend gibt es in dem für seine hervorragende Akustik gerühmten, mit Mahagoniholz ausgekleideten Großen Saal (2450 Plätze) sowie im Mozart Saal (720 Plätze) ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten: Sinfonie- und Kammerkonzerte, Liederabende, Alte und Moderne Musik, aber auch Jazz, Rock und Pop, Leichte Muse, Kabarett oder – im Sommer sowie in der Weihnachtszeit – en suite-Veranstaltungen mit Tanz, Musicals und Kinderprogrammen.
Auch als Kongresshaus mit etwa 50 Veranstaltungen im Jahr ist die Alte Oper Frankfurt weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus bekannt. Große Unternehmen schätzen die repräsentativen Säle und Salons des Hauses, um
Bälle, Kongresse, Pressekonferenzen, Firmenjubiläen, Produktpräsentationen oder Empfänge durchzuführen. Die gastronomische Betreuung der Gäste liegt seit 1998 in den Händen der „Gerd Käfer & Roland Kuffler GmbH & Co. KG", die neben der Pausenbewirtung bei den Veranstaltungen das Café „Rosso" im Eingangsfoyer sowie seit Sommer 1999 das Restaurant „Opéra" im Alten Foyer leitet.
Die Alte Oper Frankfurt, seit Januar 1998 unter der Intendanz und Geschäftsführung von Michael Hocks, ist heute mehr denn je auf Bürgersinn angewiesen. Wurde doch der Jahresetat des weltberühmten Konzerthauses seit 1993 von 25 Millionen Mark auf
5,3 Millionen Euro reduziert. Von besonderer Bedeutung ist deshalb die
Unterstützung durch Sponsoren sowie die „Gesellschaft der Freunde
der Alten Oper Frankfurt" bei vielen wichtigen klassischen und
zeitgenössischen Musikprojekten.
Unter dem Motto „Auftakt" startet die Alte Oper Frankfurt seit Beginn der Spielzeit 1999/2000 gemeinsam mit ihren Frankfurter Partnern in die jeweils neue Saison. Bewährte partnerschaftliche Kooperationen der Alten Oper mit wichtigen Frankfurter Kulturinstitutionen wie „Pro Arte - Frankfurter Konzertdirektion", Hessischer Rundfunk, Deutsche Ensemble Akademie - mit Ensemble Modern, Ensemble Modern Orchestra und Junger Deutscher Philharmonie - sowie Frankfurter Museums-Gesellschaft und die Frankfurter BachKonzerte
e.V. werden nicht zuletzt durch dieses gemeinschaftliche Projekt weiter
gefördert. Seit Beginn der Saison 2001/2002, der auch mit dem 20jährigen
Bestehen der Alten Oper zusammenfiel, ist der „Auftakt“ als Festival
zeitgenössischer Musik konzipiert.
Dem Festival liegen zwei thematische Schwerpunkte zugrunde: Das
Komponistenporträt des Auftakts 2010 wird dem Komponisten Beat Furrer
gewidmet, als Interpret wird der Pianist
und Dirigent Christian Zacharias im Fokus stehen.
Der Auftakt 2010
wird finanziell unterstützt durch Aventis Foundation, die
Commerzbank-Stiftung, die Deutsche Bank, die Deutsche Börse Group, die
Europäische Zentralbank, die Gemeinnützige Hertie Stiftung, die
FAZIT-Stiftung, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die
UBS Deutschland AG sowie durch die Gesellschaft der Freunde der Alten Oper
Frankfurt. Die Schirmherrschaft hat Petra Roth, Oberbürgermeisterin der
Stadt Frankfurt am Main.
Das Publikum der Alten Oper Frankfurt profitiert von fünf Abonnementreihen
aus vielen Bereichen der Musik – vom Frühbarock über Klassik bis zur
Avantgarde. Besucher können beispielsweise zwischen „Orchesterkonzerten“,
„Belcanto“, „Bachreihe“ und „Ensemble Modern“ wählen. Familienkonzerte
(nicht im Abonnement), etliche Einzelkonzerte, die „Jazznights“ und die in
der Saison 2003/2004 gemeinsam mit der Helaba, Landesbank
Hessen-Thüringen, eingeführten „Helaba Classicnights“ vervollständigen das
hochkarätige und vielseitige Programmangebot. Seit dem Beginn der Saison
2006/2007 gibt es zudem ein sechs Konzerte umfassendes „Jugendabo“ für
junge Besucher bis 21 Jahre.
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